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Uncategorised

13.03.2013

Start der ersten Runde

Die Entpflichtung der nicht mehr benötigten Luftfahrzeugbesatzungsangehörigen wurde mit der sogenannten Perspektivkonferenz eingeläutet. In dieser Konferenz wurde festgelegt, wer nicht zum sogenannten Zukunftspersonal der Heeresfliegertruppe gehören wird. Die Konferenz mündete in Bescheiden an die Betroffenen, die zwar so genannt wurden, aber nach dem Willen des Personalamtes keine Bescheide sein sollten. Nun wird die Zulässigeit und die formale Durchführung der Konferenz und der Bescheide Gegenstand einer gerichtlichen Überprüfung sein.
Noch bevor die erste Runde beendet sein wird, werden wir, anlässlich der ersten "Entpflichtung", die zweite Runde der gerichtlichen Auseinandersetzung einläuten. Es kann davon ausgegangen werden, dass keine "Entpflichtungsmaßnahme" sich im Rahmen geltenden Rechts bewegen kann.

Der Bundesvorsitzende


25.02.2013

Truppe giert nach Anerkennung?

Fragen wir bei den jüngsten Äußerungen des Ministers nicht danach, ob sie Arroganz oder Anthropophobie entspringen. Nehmen wir sie wie den Rest, als missglückten Versuch.
„Dagegen ist Menschen zu fliehen, aus Misanthropie, weil man sie anfeindet, oder aus Anthropophobie (Menschenscheu), weil man sie als seine Feinde fürchtet, teils hässlich, teils verächtlich.“ Immanuel Kant


Es gibt Wichtigeres im Leben unserer Bundeswehrangehörigen und es wird immer genug Bundeswehrangehörige geben, die es mit dienstbeflissener Freundlichkeit lohnen.
Der Bundesvorsitzende


 

06.02.2013

Nächste Attacke auf Familienförderung?!

Im Auftrag der Bundesregierung kam ein Gutachterkreis zu dem gewünschten Ergebnis: Viele Instrumente der finanziellen Familienförderung seien wenig wirksam. Damit ist der erste Schritt zu einer einsichtsvollen Debatte darüber getan, dass doch Kürzungen beim Kindergeld zu Gunsten des Ausbaus von Kinderbetreuungsplätzen erforderlich werden könnten. Es steht zu befürchten, dass die Gutachter von der gleichen Qualität sind wie die, die die Einführung der Praxisgebühr empfohlen haben, damit die Krankenkassen Kosten sparen. Oder sind es die gleichen, die für Stuttgart 21 die Kostenschätzung durchgeführt haben? Man weiß es nicht. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben geflissentlich berichtet. Mit dem Beispiel Schweden. In Schweden gibt es 120 € Kindergeld für das erste Kind und bei zwei Kindern gibt es 260 €. Objektive Berichterstattung ist dann gegeben, wenn man verschweigt, dass die Kindertagesstättengebühren in Schweden auf niedrigem Niveau gedeckelt sind, während man in Deutschland einkommensabhängig richtig tief in die Tasche greifen muss?? Dass die meisten Familienleistungen in Schweden steuerfinanziert sind und die Steuersätze deutlich über unseren liegen, kam in dem Beitrag ebenfalls nicht vor. So betreibt man Desinformationspolitik!
Satire on
Völlig unerwartet kommt dann --wie die Zeit-online berichtet--der Bericht zu dem Ergebnis, dass Investitionen in Betreuungsplätze am Besten abschnitten: 48% der Investitionen flössen an den Staat zurück. Schön war auch die Folgerung, dass Kindergeldzahlungen dazu führen, dass Mütter weniger arbeiten und daher dem Staat Steuereinnahmen entgingen. Aha. Mit 184 Euro für das erste Kind legt die Mama für die nächsten 25 Jahre die Beine hoch und verweigert sich dem Arbeitsmarkt? Ja nee, is klar...
Und btw : wir haben mit Stand Januar in Deutschland 3,138 Millionen Arbeitslose und 402000 offene Stellen. (Quelle Bundesagentur für Arbeit ) Nehmen wir noch die Unterbeschäftigtenzahl von 4,013 Millionen dazu, dann wird doch deutlich, wie dringend es erforderlich ist, dass wir die Mütter, die sich auf dem Kindergeld zuhause ausruhen, endlich in die Statistik einfügen! Oder??
Satire off
Besonders die unteren Besoldungsgruppen der Bundeswehrangehörigen sind auf Familienleistungen angewiesen. Alle sollten früh den Anfängen wehren, wenn der Boden bereitet wird, um bei denen zu sparen, die es am meisten benötigen!
Der Bundesvorsitzende


21.01.2012

Minister offenbart Lücken

Nicht nur, dass die Zahl der Abbrecher im FWD gestiegen ist und anscheinend die geblieben sind, deren Erstvorstellung (Studium oder Ausbildung) nicht realisiert werden konnte, sondern auch die Zeitsoldaten machen dem Minister Sorgen. Er ist doch tatsächlich nicht nur enttäuscht, dass viele junge Leute im Hotel "Mama" wohnen bleiben möchten (so der Minister am 19.01. in einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung), sondern wusste offenbar bei seinen Standortentscheidungen nicht, dass die Menschen heute heimatnah einen Arbeitsplatz suchen. Militärische Führer der unteren Ebenen wissen das schon seit Jahren. Aber bei Top-Down sind die nicht an der Reihe :-) Bei den teilweise hochspezialisierten Zivilangestellten wird es die nächste Enttäuschung für ihn geben. Sie werden die Stationierungsverschiebungen nicht mitmachen. Auch das war vorher nahezu jedem offensichtlich. Wie sagte doch StS Wolf:" Sie sind nicht in der Position sich das auszusuchen!" Sind sie doch Herr StS!
Wir erleben jetzt die Folgen von Stationierungsentscheidungen die anscheinend getroffen wurden, ohne sich darum zu kümmern, ob auch entsprechend Nachwuchs für den Standort rekrutiert werden kann. Und das Frauenbild, dass in den Entscheidungen implizit zum Ausdruck kommt ist erschreckend:
Entweder ist man davon ausgegangen, dass Bundeswehrangehörige nur ledige Männer mit Wohnmobil sind, oder dass die Ehepartner der Bundeswehrangehörigen Hausfrauen sind, die freudig Kinder einsammeln und Koffer  packen, wenn der Ehemann stolz nach Hause kommt und berichtet, dass er demnächst im 500 km entfernten Kleingeistlingen Deutschland dienen darf. Das Frauenbild, das hinter diesen Stationierungsentscheidungen sichtbar wird, ist erschreckend antiquiert.
Nur einer der Gründe, warum der Minister in Zukunft öfter seiner Enttäuschung Ausdruck geben wird.
Der Bundesvorsitzende

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