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22.07.2012

Tritt in den A.....

Jetzt rückt der Zeitpunkt näher. Die Reduzierung des Fliegenden Personals steht im Heer unmittelbar bevor. Der Dienstherr bezeichnet das als "Entpflichtung". Also letztlich eine nette Geste: das betroffene fliegende Personal ist nicht mehr zum Fliegen verpflichtet. Da werden alle Betroffenen aufatmen. Endlich nicht mehr den Job machen müssen. Wie muss es mit der beruflichen Motivation der Soldaten bestellt sein, die sich so einen Begriff dafür einfallen lassen, dass hier verdiente Luftfahrzeugbesatzungs-angehörige in den Hintern getreten werden.Ich darf daran erinnern, dass erst 2009 mit großem Brimborium 600 Euro monatliche Zulage dafür gezahlt wurden, dass Luftfahrzeugbesatzungsangehörige sich nicht selbst "entpflichten", sprich kündigen. Aber es gilt wohl auch hier der Grundsatz, dass Angebot und Nachfrage den Preis regeln.
Ich gehe aber davon aus, dass jeder Einzelfall durch die Betroffenen einer rechtlichen Überprüfung zugeführt wird. Es wird vermutlich Jahre dauern, bis das BMVg in der Lage sein wird, in jedem Einzelfall eine gerichtsfeste Begründung zu fertigen.
Groß wird auch die Versetzungsmotivation der Luftfahrzeugbesatzungsangehörigen sein, die jetzt noch nicht "entpflichtet" werden: sie dürfen dann sicher sein, bei der nächsten Runde dran zu sein. Allerdings sind sie dann schon umgezogen und haben vermutlich auch ihre Familien an dem neuen Lebensmittelpunkt, dem Ort ihrer Entpflichtung.
Es lohnt sich zu kämpfen.
Der Bundesvorsitzende







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