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08.05.2013

Bericht des BMVg zur Neuausrichtung

Pünktlich zum Vatertag hat das BMVg den Bericht zur Neuausrichtung der Bundeswehr veröffentlicht. Das überraschende Ergebnis:"Alles ist gut und wird noch besser". Jetzt könnte man das Papier gleich wieder zur Seite legen, wenn nicht einige besondere Schmankerl enthalten wären:
Ab 2014 wird eine erste Evaluierung der Neuausrichtung dort durchgeführt, wo dann auf belastbare Erfahrungen aus dem Wirkbetrieb zurückgegriffen werden kann. Untersucht werden Prozesse und Strukturen der Neuausrichtung daher zunächst im BMVg und auf der diesem nachgeordneten ersten Ebene. Im Ergebnis werden ggf. Feinjustierungen in Einzelbereichen der Organisation auf diesen Ebenen stehen, jedoch keine Generalrevision der Neuausrichtung.(Seite 60 f)
Da kann man lernen, wie Evaluierung funktioniert: Man prüft die obersten beiden Ebenen und gibt das Ergebnis vor: keine Generalrevision.
Ein weiterer wesentlicher Schritt zur Ausbalancierung von Strukturen und Prozessen ist die bereits begonnene Erarbeitung und langfristig angelegte Einführung eines Bundeswehrgemeinsamen Selbstverständnisses. Dieser Prozess öffnet den Blick auf die geistige Dimension der Neuausrichtung – über die strukturelle Dimension hinaus – und schafft zugleich die Grundlage für die zielgerichtete Weiterentwicklung der
Organisationskultur. (Seite 61 )

Die geistige Dimension der Neuausrichtung. Die Erarbeitung und langfristig angelegte Einführung eines Bundeswehrgemeinsamen Selbstverständnisses. Tja, das hatten wir also nicht. Wir kannten es nicht einmal, sonst müsste es ja nicht erarbeitet werden. Ist der Begriff "Team Luftwaffe" eigentlich schon verboten? Ich freue mich jedenfalls auf das Ergebnis der Arbeitsgruppe "Bundeswehrgemeinsames Selbstverständnis" und dessen Veröffentlichung.
Und für die Naiven: Nein es steht nicht in dem Bericht was, warum besser funktionieren wird :-))))
Schönen Vatertag
Der Bundesvorsitzende


 

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